Logo Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein

Aktuelles

Ausflug nach Benningen mit Museumsbesuch

Bild: Teilnehmer vor dem Schillerdenkmal

Ein Höhepunkt in der Arbeit des Allgemeinen Blinden - und Sehbehindertenverein Region Esslingen ist zweifelsohne der jährliche Ausflug. Dieser führte diesmal nach Benningen am Neckar, das durch seine schöne Lage am Südufer der großen Neckarschleife und den gegenüberliegenden Weinbergsteillagen und den umliegenden Streuobstwiesen, eine Besonderheit darstellt.

Die Gemeinde Benningen hat eine inhaltsreiche historische Vergangenheit. Bei der Besichtigung des Museums war für die Gruppe aus Esslingen und Region besonders interessant zu hören, dass die Wurzeln der Esslinger Familie Hirschmann in Benningen sind. Sie reichen zurück bis ins Jahr 1630 dem Bau des Gasthauses " Zum Adler" durch Melchior Hirschmann und seiner Frau Gertraude, Später erwarb die Gemeinde das Gebäude, das dann in circa 10jähriger Planungs- und Umbauzeit zum Benninger "Museum im Adler" umgestaltet und im Herbst1989 eröffnet wurde. Das Gebäude umfasst im Erdgeschoß. in der "Hirschmann-Stube" eine Präsentation der Familien - und Firmengeschichte Richard G. Hirschmann, der durch seine Stiftung den Ausbau des Museums unterstützt und gefördert hat und seit 1990 Ehrenbürger der Gemeinde Benningen am Neckar ist. Eine kleine vor - und frühgeschichtliche Abteilung schließen sich an. Im Obergeschoß sind vor allem Gegenstände des 19.Jahrhunderts ausgestellt.

Weiter ging es über den Neckar zum schräggegenüberliegenden Marbach der Geburtsstadt von Friederich Schiller. Dieser ist bis heute noch eine wesentliche Identifikationsfigur für Marbach, was nicht nur von lokalpatriotischer, sondern auch touristischer Bedeutung ist. Marbach ist Sitz des Schiller-Nationalmuseums und des Deutschen Literaturarchivs.. Beeindruckend war die Besichtigung mit Führung der Alexanderkirche ein historisches Kirchenbauwerk das in der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts entstand. Zu den herausragenden Ausstattungselementen der Kirche zählen die spätgotischen Netzgewölbe mit ihren farbig gefassten Konsolplastiken und der historischen Voit-Orgel von 1868.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Schillerhöhe Ein Spaziergang in dieser Anlage, mit einer traumhaften Aussicht auf das Neckartal, Besuch und Halt am Denkmal für Friederich Schiller und Einkehr in "Jägers" Restaurant, schloss sich an.

Es war ein herrlicher, erlebnisreicher Tag der vorzüglich von der 1. Vorsitzenden Frau Margarete Hirschmann vorbereitet wurde. Herzlichen Dank dafür.